HR – vom «lonely Nettworker» zum «verbundenen Networker»

HR – vom «lonely Nettworker» zum «verbundenen Networker»

Die Landschaft des Human Resources verändert sich ständig. Kein HR-Fall gleicht dem anderen, was zu ständig neuen Ansätzen und Arbeitsabläufen im Alltag führt. Zusätzlich tragen neue Herausforderungen wie Datenschutz, Digitalisierung und veränderte Mitarbeiterbedürfnisse dazu bei, dass HR-Aufgaben komplexer werden. Trotz begrenzter Ressourcen und dem Druck, immer für alle da zu sein, müssen HR-Profis lernen, „nein“ zu sagen, wenn es notwendig ist. Dieser Blog zeigt Lösungsansätze auf, wie auch die heutige Zeit im HR hervorragend gemeistert werden kann.

«same, same» aber äbe «different»

Alle, die mit Menschen zu tun haben, wissen: Es gibt kaum einen Fall, der ist, wie der andere. Davon können wir HR-Fachpersonen ein Liedchen trällern. Einfach «Schublade auf und that’s it», war einmal und funktioniert selbst bei den Dauerbrenner-Themen der HR-Arbeit, wie Mitarbeitergesprächen und Rekrutierung schon lange nicht mehr. Zu sehr veränder(te)n sich individuelle Bedürfnisse, Gesellschaft und damit auch der Arbeitsmarkt.

«Grübel, grübel und studier…»

Dann gibt es da einige Neugeborene, die in den letzten Jahren dazu gekommen sind: Employer Branding, Datenschutz, Homeoffice, Digitalisierung, Elektro-Geschäftsauto, virtuelles Führen, 4-Tage-Woche, Schutzstatus S, E-Learning. Eine Auswahl von Themen, die neu auf dem «HR-Bigeli» landen. Die Themen werden mehr und in sich vielfältiger, die Menschen und das Umfeld anspruchsvoller, die HR-Ressourcen aber nicht unbedingt erhöht. Und auch der Anspruch an sich selbst, immer für alle da zu sein, schwebt ja da auch noch im Raum.

Was ist das Resultat? Und was gibt es für Lösungsansätze?

Ständig unter Wasser, weit und breit nur Bäume in Sicht, permanente Überlastung. Das ist keine gute Situation. Wir, die Gesundheit predigen, sollten besser auf unsere eigene achten. Zwei Fragen können helfen:

1. Gehört das Thema ins HR oder wurde es mir, weil es «gäbig geit» und ich selten «nein» sage, delegiert?
2. Was passiert wirklich, wenn ich «nein» sage? Und was passiert, wenn ich immer «ja» sage?

Und die dritte Frage für den Fall, dass das Thema wirklich auf meinen Tisch gehört und ich «ja» dazu sagen muss.

3. Wer könnte mich unterstützen? Die Antwort: Andere HR-Profis, welche die gleichen Themen wälzen.

Vernetzt euch, tauscht aus, nutzt die Erfahrung von HR-Kolleg:innen im HRM Pool

  • «Ist Ferienkauf und 4-Tage-Woche bei euch auch ein Thema?»
  • «Welche Benefits bietet ihr, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben?»
  • «Wer hat Erfahrung mit E-Learning-Tools?»
  • «Wir wollen ein neues Zeitsystem einführen. Wer kann aus der Praxis eine Empfehlung abgeben?»
  • «Was alles im HR habt ihr schon digitalisiert?»

Holt euch Antworten auf eure Alltagsfragen, Einschätzungen und Empfehlungen zu aktuellen Themen von HR-Kolleg:innen. Und zwar Real-Time und im passwortgeschützten Forum. Ihr kennt die Personen, welche eure Fragen lesen und euch antworten. Der HRM Pool von Temproll verbindet HR-Profis und unterstützt euch im stressigen Alltag, so dass ihr nicht nur Bäume, sondern auch den Wald wieder seht.

Fazit

Die HR-Landschaft ist einer ständigen Veränderung ausgesetzt, was auch zu einer hohen Komplexität führt. Standardlösungen sind nicht mehr ausreichend, da individuelle Bedürfnisse, gesellschaftliche Entwicklungen und der Arbeitsmarkt im Wandel begriffen sind. HR-Profis müssen klug entscheiden, welche Aufgaben sie übernehmen und lernen, „nein“ zu sagen, wenn nötig, um ihre eigene Gesundheit zu bewahren. Die Lösung liegt in der Vernetzung und im Austausch mit anderen HR-Kolleg:innen, wie dem HRM Pool von Temproll, um die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt erfolgreich zu bewältigen.

Franziska Flükiger
Koordinatorin des HRM Pools von Temproll 

Der HRM Pool von Temproll ist eine Online-SHARING-Plattform. HR-Fachfragen? Im passwortgeschützten Forum „Austausch unter HR-Profis“ erhalten Sie rasch Antworten von erfahrenen Berufskollegen. Schwankende Auslastung im Unternehmen? Nutzen Sie unser Modell „Mitarbeiter-Sharing“. Jetzt registrieren und sofort Zeit, Ressourcen und Geld sparen!

Mehr unter: LinkedIn und Website


Temproll GmbH
Zentrumsplatz 10 | 3322 Urtenen-Schönbühl
Telefon 031 552 09 00
info@temproll.ch 

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Franziska Flükiger, der Verfasserin dieses Beitrags, für die Zusammenarbeit.

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Quiet quitting – Dienst nach Vorschrift

Quiet quitting – Dienst nach Vorschrift

Bei quiet quitting geht es nicht, wie im ersten Augenblick vermutet wird, um eine effektive Kündigung. Vielmehr geht es um einen inneren, stillschweigenden Prozess, bei welchem Arbeitnehmer:innen ihrer Leistung „nur“ noch gemäss der Regelung im Arbeitsvertrag nachkommen.

Der Arbeitstag wird pünktlich nach Zeitvorschriften begonnen und beendet. Ausserdem möchten allfällige Sonderaufgaben nicht übernommen werden.

Die Bindung zum Arbeitgeber, die Motivation und das Engagement sinken stetig und für Teamanlässe sowie auch Feierabend-Aktionen hat der Arbeitnehmer offiziell keine Zeit. Folglich wird eine klare Grenze zwischen dem Privat- und Geschäftsleben gezogen.

Mögliche Ursachen

Die Ursachen für das quiet quitting können unterschiedlicher Natur sein. Ansprüche, Anforderungen und ebenfalls Wünsche sind personell individuelle Kriterien. Häufige Ursachen sind fehlende Perspektiven in einer Unternehmung, Unternehmenswerte, welche nicht gelebt werden oder auch Forderungen ohne anschliessende Anerkennung. Veränderungen der Lebenssituation wie ein Umzug, Kinder oder familiäre Probleme können ebenfalls zu einem Auslöser für quiet quitting führen.

Vorgehen/ Wo drückt der Schuh? wink

Unzufriedenheiten, Problematiken wie auch Wünsche und Anregungen sollten primär analysiert und protokolliert werden. Darauffolgend können Lösungsansätze erarbeitet, vorgestellt und umgesetzt werden.

Um die persönliche Weiterentwicklung zu fördern, könnten Sie bei einem Projekt den Mitarbeiter integrieren, Weiterbildungskurse vorschlagen oder themenspezifische Seminare anbieten.

Es ist ratsam, dass die Wertschätzung in einer Unternehmung über den Arbeitnehmer hinaus bis zum privaten Umfeld reicht. Laden Sie den Partner oder die Familie doch ebenfalls zum Sommerfest ein. smile Gemeinsam eine schöne Zeit verbringen, sich kennenlernen und die Bindung stärken.

Teamwork makes the dream work / Erfolgsgeheimnis Team cool

Eine ideale Teamkonstellation in einer Unternehmung wirkt Wunder. Die Produktivität, Motivation und ebenfalls die Arbeitsfähigkeit steigen.

Bevor ein Team zusammengestellt werden kann, muss ein:e ideale:r Kandidat:in gefunden werden.

Wir sind überzeugt, dass hierbei der Mensch im Zentrum stehen sollte. Aufgrund dessen gibt es bei unserer E-Recruiting Lösung keine automatischen Vorselektionen oder Absagen, welche systematisch erstellt werden. Ebenfalls sollten Linienvorgesetzte oder Mitarbeiter:innen aus der Abteilung die Möglichkeit haben, bei der Kandidatenauswahl Ihre persönliche Meinung sowie auch Vorstellungen einzubringen. Hierbei haben wir ebenfalls ein einfaches, aber effektives Bewertungssystem sowie eine Chat-Möglichkeit eingebaut, um das ganze Team in den Prozess zu integrieren.

Schlusswort

Die Arbeitswelt verändert sich stetig und damit auch die Bedürfnisse auf dem Markt. Die Unternehmungen müssen sich stetig weiterentwickeln und die Kommunikation zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sicherstellen. Verständnis, ein reger Austausch sowie eine funktionierende Zusammenarbeit am Arbeitsplatz können die gesamte Unternehmung positiv beeinflussen.

Der Ostendis-Tipp: Heben Sie Positives hervor und integrieren Sie Ihr Team. Feiern Sie Paella-Feste oder heben Sie gemeinsam die Tassen, – auch wenn es am Morgen früh die Kaffee-Tassen sind ! wink

Bei Ostendis ist der Teamspirit und Zusammenhalt enorm wichtig. Auch wenn wir viel und oft aus dem Homeoffice arbeiten, treffen wir uns jeden Morgen virtuell für einen kurzen Austausch. In diesem geht es manchmal um Business, manchmal aber auch um den neuen kleinen Welpen von Carmela oder das tolle Weekend von Tanja. Business technisch ist das vielleicht “verschwendete” Zeit, doch langfristig hält es das Team zusammen. Erreichte Milestones werden mit einem Grillfest gefeiert und ein spontanes Glühweintrinken findet beim Chef zuhause statt. Zudem ist die Wertschätzung gross, was enorm viel ausmacht. Die geleistete Arbeit wird gesehen und auch immer mal wieder als positives Feedback verpackt. Und zwar nicht am jährlichen Mitarbeitergespräch (die führen wir gar nicht), sondern einfach dann, wenn es passt. wink

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