Warum hilft ein gutes Employer Branding im Recruiting?

Warum hilft ein gutes Employer Branding im Recruiting?

Ein überzeugendes Employer Branding ist heute unverzichtbar, insbesondere angesichts des weit verbreiteten Fachkräftemangels. Doch wie können potenzielle Talente dich als Arbeitgeber:in überhaupt finden? Bist du sichtbar und präsent auf den Plattformen, die deine Zielgruppe frequentiert? Diese Fragen sind entscheidend, werden jedoch von vielen Unternehmen vernachlässigt. In diesem Beitrag erkunden wir die Bedeutung eines starken Employer Brandings und authentischer Unternehmenskulturvermittlung. Von der Nutzung interner Ressourcen bis hin zu effektiven Kommunikationsstrategien – wir zeigen Wege auf, wie du neue Mitarbeiter:innen gewinnen und gleichzeitig Kosten sparen kannst.

Fachkräftemangel – in aller Munde

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Jeder spricht darüber und sagt, es sei schwer, neue Talente zu finden. Doch die Frage ist – wie kann ein Talent dich als Arbeitgeber:in finden?  Ist dein Unternehmen sichtbar und kannst du gefunden werden? Bist du auf den Plattformen aktiv, auf welchen deine Zielgruppe ist?

Diese Fragen stellen sich einige Unternehmen zu wenig. Denn ein starkes Employer Branding und ein authentisches Transportieren der wahren Firmenkultur sind heute unumgänglich. Doch wie kann dies umgesetzt werden? Am liebsten mit internen Ressourcen, nicht zu vielen externen Anbietern und ohne dass es mich ein Vermögen kostet.

Genau diese Fragen wurden mir auch gestellt. Und ich habe einen Weg gefunden, um Kosten zu sparen, obwohl man erstmal in Vorleistung geht. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Sichtbarkeit

Eine Firma sollte unbedingt aktiv auf LinkedIn sein und Einblicke in den Alltag geben, jedoch auch darüber sprechen, welche Talente gesucht werden und wieso. Ein Wachstum sollte unbedingt kommuniziert werden, damit nicht plötzlich die Gerüchteküche brodelt. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es sinnvoll ist, wenn man mit den Mitarbeitenden des Unternehmens arbeitet. Es wirkt wahnsinnig sympathisch, wenn man die künftigen Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen auf Bildern oder Videos sieht, anstatt irgendwelchen Schauspieler:innen. Denn mit diesen Menschen wird man künftig doch einige Stunden jeden Tag – ob im Büro oder auch remote – verbringen und eng zusammenarbeiten.

„Denn ohne neue Mitarbeitende wird man neue Arbeiten oder Projekte nicht stemmen können.“

Christian Krebs von Sichtbar GmbH

Webseite

Eine Webseite mit dem Angebot gegenüber Kundinnen und Kunden hat heute jede Firma. Doch wie sieht die Karriereseite aus? Denn es ist ebenso wichtig, neue Mitarbeiter:innen für mein Unternehmen zu gewinnen, wie es auf der anderen Seite bei den Kunden und Kundinnen der Fall ist.  Denn ohne neue Mitarbeitende wird man neue Arbeiten oder Projekte nicht stemmen können. Oft sehen die Karriereseiten jedoch sehr altbacken und dürftig aus. Wieso machen wir hier keine Werbung für das Unternehmen, damit ein zukünftiger neuer Mitarbeiter oder eine neue Mitarbeiterin sich denkt «hey, hier möchte ich gerne arbeiten»?

Zudem gilt auch hier – statt Stockbilder zu verwenden, ist es sinnvoll, Bilder aus dem Unternehmen und Situationen aus dem Alltag zu zeigen. Auf Stockbildern sehen wir die perfekten Menschen – in der Realität sind wir doch alle unperfekt perfekt.

Short-Videos

Heute lesen die wenigsten noch die langen Stelleninserate – und diese im Fliesstext – schon gar nicht mehr. Wieso sagt man nicht kurz und knackig, was neue Mitarbeitende an dieser Position im Unternehmen erwartet – was die Aufgaben sind, allenfalls die Verantwortungen und wer mit einem im Team arbeitet? Ein kurzer Videodreh – alles zackig im Kasten, mit automatischen Untertiteln, für die, die unterwegs im Zug durch die Sozialen Medien swipen? Dafür ist das heutige moderne Stellenvideo. Die Person wird rasch merken, ob es passt und sich entsprechend bewerben, oder wird es eben lassen.

Fazit

Ihr seid auf der Suche nach Talenten? Dann kommt in die Sichtbarkeit und zeigt, wer ihr seid. Wer arbeitet bei euch, was macht man bei euch? Welche Entwicklungen kann man im Unternehmen machen? In welche Richtungen kann man sich spezialisieren?

Es gibt so unglaublich viele Branchen – und jede:r Arbeitgeber:in hat individuell tolle Dinge zu bieten. Diese müssen jedoch «laut ausgesprochen» werden, damit die richtigen Mitarbeitenden den Weg zu euch finden. Denn am Ende sollten dieselben Werte vertreten werden. Wenn dies nicht der Fall ist, wird es schwierig für beide Seiten.

Elisa Krebs

Die Sichtbar GmbH ist bekannt für ihre rasche Umsetzung nach einer Gap-Analyse mit dem Kunden. Wenn du wissen möchtest, wo du an kleinen oder grossen Stellschrauben etwas verbessern kannst, helfen sie dir gerne weiter.

Wenn du mehr über die Sichtbar GmbH, findest du alle Informationen unter: sichtbar-agentur.ch

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Elisa Krebs, der Verfasserin dieses Beitrags, für die Zusammenarbeit.

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Lehrstellensuche für Jugendliche 

Lehrstellensuche für Jugendliche 

Es gibt viele grossartige Betriebe, welche Lernende in unterschiedlichen Berufen und Branchen ausbilden. Denn die Jugendlichen von heute sind unsere Zukunft. In einigen Jahren werden sie Teamleitungen übernehmen, Fachvorträge halten, extern dozieren neben dem Beruf...

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Lehrstellensuche für Jugendliche 

Lehrstellensuche für Jugendliche 

Es gibt viele grossartige Betriebe, welche Lernende in unterschiedlichen Berufen und Branchen ausbilden. Denn die Jugendlichen von heute sind unsere Zukunft. In einigen Jahren werden sie Teamleitungen übernehmen, Fachvorträge halten, extern dozieren neben dem Beruf oder gar in der Geschäftsleitung sitzen. Daher ist ein positiver Einstieg in die Berufswelt sehr wichtig. 

Doch wie finde ich den richtigen Beruf für mich? 

Oft wird diese Frage von Eltern gestellt. Hier empfehle ich, unterschiedliche Berufe zu schnuppern. Denn sind wir mal ehrlich, nach 8 Jahren Schule ist doch jeder Beruf – oder fast jeder – irgendwie cool. Einem Beruf nachzugehen, ist neu und spannend. Zudem hat es da ganz viele Erwachsene und nicht nur Jugendliche im selben Alter und einen Lehrer. Daher wird dieser Schnuppertag sehr schnell als sehr positiv aufgenommen – was toll ist, doch ob der Beruf wirklich der richtige für den Einstieg in die Berufswelt ist, ist damit nicht unbedingt gegeben. 

Daher empfehle ich 2 bis 3 oder lieber noch mehr Berufe zu schnuppern und auch abzuwägen, was gefällt mir an Beruf A, was ist toll an Beruf B und was sind die Nachteile.  

So können Jugendliche auf einer anderen Grundlage entscheiden, welcher Beruf denn nun für den Einstieg in die Berufswelt geeignet ist. 

Wenn dies nicht gemacht wird, kommt es häufiger zu Lehrabbrüchen im ersten Lehrjahr. Denn man merkt dann innerhalb der ersten Wochen schon, dass es nicht stimmig ist. Und eine jugendliche Person drei oder vier Jahre durch eine Lehre zu «schleppen» kann wirklich nicht das Ziel sein. Das ist nur deprimierend und frustrierend für alle Beteiligten. 

Lehrstellensuche 

Jetzt geht es los! Jugendliche bewerben sich in den Betrieben für eine Lehrstelle und erhalten Unterstützung aus der Schule. Hier empfehle ich jeder Schule einen Sparring-Partner aus der Privatwirtschaft hinzuzuziehen, welcher sich mit Bewerbungen von Jugendlichen auseinandersetzt. 

So wie ich das mache. Es gibt Punkte in einem Lebenslauf, die wichtig sind für die Lehrstellensuche und auf welche geachtet wird. Dass eine jugendliche Person einen Ausbildungsplatz sucht und somit noch keine Berufserfahrung mitbringt, ist allen klar. Niemand sucht die eierlegende Wollmilchsau bei den Lernenden (und hoffentlich auch sonst nicht). 

Doch es gibt dennoch Punkte, auf welche geachtet wird. Zum Beispiel, ob der Lebenslauf sauber strukturiert daherkommt oder nicht. Auch das Foto sollte gemäss dem Beruf gewählt werden.

Hier habe ich ein tolles Beispiel von meinem Sohn. Er möchte die kaufmännische Grundausbildung bei einer Bank machen. Und hier bin ich ganz klar der Überzeugung, dass für eine Banklehre ein Hemd auf dem Bewerbungsfoto richtig ist. Würde er hingegen Schreiner oder Maler werden wollen, würde ein T-Shirt (wohl sauber!) in Ordnung sein. So handhabe ich persönlich dies auch später bei den Bewerbungen. Diese Berufsabfrage ging in der Schule vergessen und somit stand mein Sohnemann mit T-Shirt in der Schule fürs Bewerbungsfoto, welches nun natürlich nicht verwendet wird. 

Natürlich kann man hier mehrere Personen mit HR Erfahrung fragen und erhält unterschiedliche Antworten. Mir persönlich ist es jedoch weiterhin wichtig. Daher hiess es bei uns – Nike-Shirt aus und Hemd an fürs Foto. 

Bewerbung, aber wie? 

Bei meinem ältesten Sohn habe ich schon festgestellt, dass es sehr unterschiedliche Meinungen gibt, wie ein Lebenslauf gestaltet sein sollte und wie ein Bewerbungsschreiben verfasst wird. Um es den Jugendlichen einfacher zu machen, habe ich einen Online-Kurs erstellt, in welchem ich ihnen Schritt für Schritt erkläre, was wichtig ist und in dem sie Vorlagen erhalten. 

Sie können dann diese Vorlagen gemäss Videoinstruktion mit ihren persönlichen Angaben abfüllen und lernen, wie man ein Motivationsschreiben für eine Lehrstelle verfasst. Je nach Version, welche man kauft, erhält man auch mein persönliches Feedback zu den Unterlagen. Dafür nehme ich mir sehr gerne Zeit, denn der Einstieg in die Berufswelt für junge Menschen liegt mir sehr am Herzen. 
Wichtig – es ist wirklich ein Bewerbungskurs für die Lehrstellensuche und genau darauf wird fokussiert.   

Wieso habe ich diesen Kurs konzipiert?

In meiner Tätigkeit als Coach für stellenlose Jugendliche (nach der Lehre) habe ich festgestellt, dass die Unterstützung für die Lehrstellensuche nicht immer gleich intensiv war und sie nach der Lehre die alten Unterlagen wieder hervorgenommen haben und sich erneut damit beworben haben. Dies hat zu vielen Absagen und somit auch zu Frust geführt.  

Darum habe ich mir gesagt – wir gehen die Herausforderung an der Wurzel an. Das heisst, mit meinem Kurs stelle ich sicher, dass die Jugendlichen schon hier lernen, was wichtig ist und wie man sich für die Lehrstelle korrekt bewirbt. Diese Unterlagen sind eine gute Basis und können für die Stelle nach der Lehre hervorgekramt und überarbeitet werden. 
  

Erfolge 

Was mich besonders freut ist, wenn Jugendliche nach dem Kurs zurückmelden, dass sie ihre Traumlehrstelle erhalten haben. Denn wenn sie zusätzlich ein Zoom-Interview Training buchen, inszenieren wir wirklich ein Vorstellungsgespräch, welches ansteht. Zu hören, dass die Fragen sehr ähnlich oder gleich waren, und sie sich im realen Gespräch somit besser gefühlt haben, weil sie nicht so nervös waren, hat schon vielen Jugendlichen geholfen. 
 
Es geht nicht darum, eine Antwort auswendig zu lernen. Doch gerne berate ich die Jugendlichen und gebe ihnen noch zwei, drei Tipps mit auf den Weg. Ich erkläre ihnen, wie ich ihre Aussage vernetze zum Beispiel mit ihren Hobbys. Was ihnen hier logisch erscheint, nutzen sie nachher selber und können sich so optimal in einem Gespräch präsentieren.  

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Doch allen Menschen geht es gleich, wenn wir eine Frage zum zweiten Mal beantworten, fällt es uns einfacher als beim ersten Mal. Das ist bei den Jugendlichen nicht anders. 

Elisa Krebs

Lehrstellen­coaching und HR-Beratung

Wenn es um HR-Beratung und Lehrstellencoaching geht, bin ich deine Ansprechperson. Als HR-Leiterin und Mitglied der Unternehmensleitung bin ich HR-Expertin und habe in den letzten 16 Jahren schon vieles erlebt und gesehen. Seit einigen Jahren befasse ich mich intensiv mit dem Veränderungsprozess. Lass uns darüber reden, wie ich dich im HR-Prozess oder bei der Lehrstellensuche unterstützen kann. Ich freue mich auf unseren gemeinsamen Weg!

Wenn du mehr über mich erfahren möchtest oder meinen Online-Kurs, findest du alle Informationen unter: elisakrebs.ch

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Elisa Krebs, der Verfasserin dieses Beitrags, für die Zusammenarbeit.

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Es gibt viele grossartige Betriebe, welche Lernende in unterschiedlichen Berufen und Branchen ausbilden. Denn die Jugendlichen von heute sind unsere Zukunft. In einigen Jahren werden sie Teamleitungen übernehmen, Fachvorträge halten, extern dozieren neben dem Beruf...

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