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Remote Recruiting – Schnee von gestern und doch noch nicht ganz angekommen

Remote Recruiting – Schnee von gestern und doch noch nicht ganz angekommen

Im Be­wer­bungs­pro­zess hat die Di­gi­ta­li­sie­rung seit ei­ni­gen Jah­ren Ein­zug ge­hal­ten. Schon vor der Co­ro­na-Kri­se wa­ren On­line-Vor­stel­lungs­ge­sprä­che via Sky­pe, Zoom & Co. bei fort­schritt­li­chen Un­ter­neh­men ein be­lieb­tes Mit­tel, um eine Vor­aus­wahl der ge­eig­nets­ten Kan­di­da­t:innen zu tref­fen. Spätestens seit dem ersten Lockdown sind immer mehr Unternehmen auf den digitalen Zug aufgestiegen. Das Thema scheint deshalb für die einen wie Schnee von gestern. Doch viele Firmen haben die Vorteile von Remote Recruiting noch nicht vollumfänglich erkannt. 

Was hat sich seit dem ersten Lockdown geändert?

Ho­me­of­fice, Re­mo­te Working und On­line Mee­tings ge­hö­ren seit dem ers­ten Lock­down im März 2020 zu un­se­rem Ar­beits­all­tag. Die Kri­se wur­de von vie­len Un­ter­neh­men als Chan­ce ge­nutzt, die Di­gi­ta­li­sie­rung beim Schopf zu pa­cken und Pro­zes­se ein­zu­füh­ren, die in der Ar­beits­welt 4.0 Be­stand ha­ben. Das gros­se Learning dar­aus: Wenn es sein muss, kann sich die Ar­beits­welt sehr rasch an­pas­sen. Ne­ben den Un­ter­neh­men stan­den auch Stel­len­su­chen­de vor neu­en Her­aus­for­de­run­gen: An On­line-Vor­stel­lungs­ge­sprä­che muss­ten sich vie­le Job­an­wär­te­rin­nen und Job­an­wär­ter erst ge­wöh­nen.

Remote Recruiting — Funktion und Vorteile fürs HR

Re­crui­ter kön­nen heu­te die Vor­tei­le von E-Re­cruit­ing-Lö­sun­gen nut­zen. Ex­cel-Lis­ten, Out­look und Pa­pier­sta­peln wer­den da­mit den Kampf an­ge­sagt. Ein zentrales System mit Über­sicht über die ein­ge­gan­ge­nen Be­wer­bun­gen und of­fe­ne Jobs er­leich­tert den HR-All­tag. Au­to­ma­ti­sche, per­so­na­li­sier­te Ant­wort­schrei­ben wer­den mit einem E-Recruiting System wie Ostendis auf Klick aus­ge­löst. In Ho­me­of­fice-Zei­ten ist vor al­lem die Zu­sam­men­ar­beit im Team und die ein­fa­che Kom­mu­ni­ka­ti­on über das Tool enorm prak­tisch. E-Mails oder Hand­no­ti­zen ge­hen nir­gends mehr un­ter.

Ist eine erste Wahl getroffen, sind alle Vor­be­rei­tun­gen für das 1. Vorstellungsge­spräch zu tätigen. Dabei gilt es, das rich­ti­ge Vi­deo­tool für das Un­ter­neh­men zu tes­ten und es im Ar­beits­all­tag aus­zu­pro­bie­ren. Das war zu Beginn der Pandemie sicher noch knifflig, mittlerweile können fast alle mit fast jedem Videotool umgehen. Wich­tig ist, die Be­wer­ben­den früh­zei­tig über das ge­wähl­te Tool zu in­for­mie­ren, da­mit sie sich eben­falls vor­be­rei­ten kön­nen. Kurz vor dem Ge­spräch Mi­kro­fon-, Laut­spre­cher- und Ka­me­ra­leis­tung über­prü­fen. Auf lan­ge Sicht lohnt es sich, in eine ex­ter­ne Web­cam und ein Head­set zu in­ves­tie­ren.

Die Vorteile für Kandidatinnen und Kandidaten

Be­wer­ben­de kön­nen sich die Rei­se zum Be­wer­bungs­ort spa­ren. Wenn par­al­lel ver­schie­de­ne Vor­stel­lungs­ge­sprä­che statt­fin­den, oder sie weit ent­fernt sind, kann das für Stellensuchende sehr ent­las­tend sein. Aus­ser­dem fällt da­mit ei­ner der gröss­ten Ner­vo­si­täts­fak­to­ren ‒ auch ja pünkt­lich zu sein ‒ weg. Auch, dass das Ge­spräch in ge­wohn­ter At­mo­sphä­re statt­fin­det, ist hilf­reich. Da­mit kön­nen die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten si­che­rer und selbst­be­wuss­ter ins Ge­spräch ein­stei­gen. Übri­gens: Spick­zet­tel am Com­pu­ter­rand sind er­laubt. Nie­mand sieht, was aus­ser­halb der Ka­mer­a­sicht­wei­te plat­ziert ist.

Eins je­doch bleibt sich auch beim Re­mo­te Re­cruit­ing gleich: In punc­to In­halt, Ge­sprächs­ab­lauf, Dress­code und Kör­per­spra­che gilt die­sel­be Vor­be­rei­tung wie bei einem per­sön­li­chen Vor­stel­lungs­ge­spräch.

Tipps und Tricks für Online-Vorstellungsgespräche

Hintergrund
Im Idealfall ist der Hintergrund neutral und frei von störenden Elementen. Die „Weichzeichnen-Funktion“ hilft dabei zusätzlich. 

Licht
Am besten vermeidet man die Beleuchtung von hinten, sei es von einer Lampe oder einem Fenster. Bei einer sehr hellen LED-Leuchte kann ganz einfach ein Pergamentpapier davor geklebt werden. 

Ton
Eine leise, verzerrte Stimme kann ablenken. Deshalb vorher testen, ob die Leistung des Mikrofons ausreicht. 

Gesprächskontakt
Beim Gespräch in die Kamera schauen und nicht in den Bildschirm. 

Stabile Internetverbindung
Notfallplan überlegen, beispielsweise über einen Hotspot mit dem Smartphone, falls das WLAN mal wieder spukt. 

Störfaktoren
Mit Mitbewohner:innen sprechen und für ein ruhiges Umfeld sorgen. Im Homeoffice helfen Hinweisschilder an der Türe wie zum Beispiel „Nicht stören!“ 

Dresscode
Unifarbene, nicht gemusterte Kleidung erfasst die Kamera am besten. 

Probleme
Offen zugeben, eventuell kann das Gegenüber ja helfen. Nicht nervös werden und das Beste aus der Situation machen. Denn mittlerweile kennen ziemlich alle diese Probleme und gehen locker damit um. 

Haben Sie Fragen oder Ergänzungen? Dann schreiben Sie uns gerne in die Kommentare. 

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Digitaler Detox: 7 Tipps für mehr „echtes Leben“

Digitaler Detox: 7 Tipps für mehr „echtes Leben“

 In aller Munde: Digitaler Detox. Es gibt unzählige Artikel und Tipps, die wir lesen und uns fest vornehmen, einige davon in den Alltag aufzunehmen und umzusetzen. Das klappt ein paar Tage, dann verfallen wir in alte Muster.

Deshalb nehmen wir in der vorweihnachtlichen Zeit und kurz vor Jahresende nochmals einen Anlauf. Vielleicht ein erster guter Vorsatz fürs nächste Jahr? Denn das Switchen zwischen Mails, News, Social Media, Onlineshopping, Netflix, YouTube und Co. macht uns müde, nimmt uns den Fokus, Konzentration und vor allem Zeit für das „echte Leben“.  

Halten wir Pausen überhaupt noch aus?

Wir sind mit einem Freund in einem Kaffee, er verschwindet kurz auf die Toilette – zack, das Smartphone ist spätestens jetzt auf dem Tisch. Das Gleiche passiert im Zug oder beim Warten in der Arztpraxis. Wir müssen wieder lernen Pausen zu machen, denn die ständige Reizüberflutung nimmt uns viel Energie und raubt uns Kreativität. Lassen wir unser Hirn also öfter mal wieder ruhen. Wir haben 7 Tipps für euch zusammengestellt. Rein in die neue alte Welt:

1. Minipausen einlegen

Du hast einen Bürojob und nutzt deine Pausen, um schnell deine privaten E-Mails zu checken, WhatsApp-Nachrichten zu beantworten oder ein tolles Foto von deinem Mittagessen zu posten? Kann alles mal Platz haben, doch lege auch bewusste Minipausen ohne Bildschirm ein. Experten empfehlen alle zwei Stunden eine kurze Pause zu machen, um aufzustehen, eine Runde durch das Büro zu schlendern, die Augen zu schliessen und kurz ein paar Minuten ohne digitale Geräte zu verbringen. 

    2. Eine Stunde vor dem Schlafengehen – Handy aus

    Ist es nicht gemütlich im Bett noch ein bisschen zu netflixen oder durch Instagram zu scrollen? Bestimmt! Es ist eine tolle Ablenkung. Doch es raubt uns leider den guten Schlaf. Deshalb sollten wir das Handy eine Stunde bevor wir ins Bett gehen direkt ausschalten. Am Anfang kann man sich dies über eine digitale Detox App angewöhnen, die einem daran erinnert oder die Apps direkt „sperrt“. Dann noch einen guten Wecker anschaffen und das Smartphone ist aus dem Schlafzimmer verbannt. 

    3. Zeit für mehr „real life“

    Fast egal wen man fragt, es sind immer alle im Stress. Doch im Durchschnitt schauen wir Menschen 80 Mal pro Tag auf unser Smartphone. Rechnen wir das mal aus: 80 mal 30 Sekunden gibt schon 40 Minuten. Wenn man daran denkt, was man in 40 Minuten alles Schönes machen könnte? Vielleicht müssen wir einfach anfangen, uns selbst wieder mehr Zeit zu schenken.

    4. Ohne Smartphone aus dem Haus? Unvorstellbar!

    Ohne Handy aus dem Haus? Ein echtes Wagnis in der heutigen Zeit. Denn meine Verabredung könnte sich ja verspäten oder mich nicht sehen am vereinbarten Treffpunkt. Ängste, die es erst seit der Generation Smartphone gibt. Denn heute läuft vieles spontan, weil man sich ja einfach kurzfristig noch schreibt und alle Pläne über den Haufen werfen kann. Probiere es unbedingt mal aus und schenke deinen Mitmenschen dadurch mehr Aufmerksamkeit. Durch gute vorgängige Kommunikation kann auch fast nichts schiefgehen. 

    5. Bewusstsein stärken

    Wie schon oben aufgeführt, kann uns eine App zur Überwachung am Anfang helfen. Wir sehen schwarz auf weiss, wie viel Zeit wir wo verbringen. Ein erster Schritt, um sich bewusst zu werden, was man schlussendlich im Alltag ändern will. Denn oft verliert man auch einfach das Zeitgefühl, besonders auf sozialen Plattformen wie TikTok, bei denen die Videos in Dauerschleife laufen und endlos sind.

    6. Bewusstes Antworten

    Wir sind oft gestresst durch unsere WhatsApp-Chats, die wir noch beantworten müssen oder die unbeantworteten Mails, die sich angestaut haben. Es kann helfen, sich ein bewusstes Zeitfenster einzurichten, das kann 1 Mal am Tag sein oder 2 Mal in der Woche. Und wenn etwas wirklich dringend ist, können dich deine Mitmenschen immer noch telefonisch erreichen.

    7. Offline Tag einlegen

    Das Wochenende wird sich am besten anbieten. Denn in der heutigen Arbeitswelt ist es schlichtweg nicht mehr möglich – einen Tag ohne Handy durchzukommen. Doch warum nicht mal einen Samstagmorgen oder Sonntagnachmittag ohne Smartphone verbringen? Das Smartphone bewusst komplett ausgeschaltet lassen? Damit können wir Fokus und Konzentration zurückgewinnen. Das hilft uns bei der bevorstehenden nächsten Wochen und gibt uns verlorenen Freiraum zurück.

    Verrate uns gerne deine digitalen Detox Tipps oder teile deine gemachten Erfahrungen mit uns in den Kommentaren. 

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    7 Tipps gegen den Winterblues

    7 Tipps gegen den Winterblues

    Die Tage werden langsam aber sicher wieder kürzer und dunkler. Wir fühlen uns in dieser Zeit oft niedergeschlagen und antriebslos. Der Winterblues ist ein bekanntes Phänomen. Deshalb befassen wir uns schon jetzt damit. Dann sind wir für die strengen Monate bestens gewappnet! 7 Tipps, die helfen, gegen den Winterblues anzukämpfen. 

    Warum kommt der Winterblues eigentlich?

    Ganz einfach: Das Tageslicht fehlt. Licht erzeugt Serotonin, ein Hormon, das uns fit und munter macht. Im Herbst und Winter produziert unser Körper jedoch mehr Melatonin, das wiederum als „Schlafhormon“ bezeichnet wird. Deshalb fällt die innere Uhr schnell mal aus dem Gleichgewicht und wir sind oft müde.  Doch die gute Nachricht: Es gibt einige Tricks, die helfen!

    1. Licht tanken

    So oft wie möglich Licht aufsaugen! Besonders in der Mittagszeit ist das Licht optimal. Nach dem Essen eine Runde zu drehen, ist also ideal! Experten empfehlen, mindestens eine halbe Stunde täglich draussen zu verbringen. Sogar bei grauem und bewölktem Himmel ist natürliches Tageslicht drei- bis viermal so stark wie die Zimmerbeleuchtung. Zusätzlich können Tageslichtlampen helfen, die Stimmung zu heben.

      2. Regelmässige Schlafenszeiten einhalten

      Dann fühlen wir uns durch den Tag durch wacher. Im Winter ist es ganz normal, dass wir mehr Schlaf benötigen. Sich eine Extra-Stunde zu gönnen, kann also helfen. Doch wir sollten regelmässige Schlafenszeiten einhalten, damit die innere Uhr nicht noch mehr durcheinander kommt. Deshalb geht ihr am besten immer etwa zur gleichen Zeit ins Bett und steht zur gleichen Zeit auf. Leider auch am Wochenende, was nicht ganz so einfach ist. Doch es verhindert einen Mini-Jetlag und hält die innere Uhr im Lot.

      3. Esst euch munter

      Wie schon so oft gehört, gehören viel Obst und Gemüse auf den Menüplan. Da im Winter ein Vitamin-D-Mangel entstehen kann, sollte auch regelmässig Fisch auf dem Programm stehen. Dies ist ein guter Lieferant und hält das Immunsystem fit. Zitrusfrüchte liefern zudem viel Vitamin C und sind echte Muntermacher. 

      4. Sport macht happy

      Auch wenn es Überwindung kostet. Den Winterblues bekämpft ihr am besten mit Bewegung. Denn beim Sport wird das Hormon Serotonin ausgeschüttet, das uns Energie liefert und die müden Geister weckt. Es muss auch nicht gleich ein Halbmarathon sein. Ein kurzes Workout oder ein Durch-das-Wohnzimmer-Tanz reicht auch.😉 Hauptsache der Puls steigt etwas an und ihr geniesst eine angenehme Wärme. 

      5. Wechseldusche oder Sauna

      Diese trainieren unser Immunsystem. Eine Wechseldusche am Morgen ist hart, doch mit der Zeit werdet ihr den positiven Effekt zu spüren bekommen. Wenn man vorher joggen war, fällt es einem definitiv leichter und man hat schon zwei Tricks gegen den Winterblues erledigt. Falls ihr die sanftere Variante bevorzugt, gönnt euch regelmässige Besuche in einem Spa. 

      6. Verabredet euch mit Freunden

      Gesellschaft und gute Gespräche tun gut und machen glücklich. Man vergisst plötzlich ganz von allein, dass man eigentlich müde ist. Zudem bietet ein ausgefüllter Tag wenig Raum für schlechte Stimmung. Plant also eure Woche und werdet aktiv.

      7. Lacht euch fit 

      Sobald wir lachen, werden über hundert Muskeln in unserem Körper aktiv. Unsere Bronchien werden belüftet, die Zellen bekommen mehr Sauerstoff, Muskeln entspannen sich und Herz/Kreislauf werden angeregt. Zudem bremst man beim Lachen Stresshormone aus, was für Serotonin-Nachschub sorgt. Katzenvideos, lustige Erinnerungen, komische Witze – egal was. Hauptsache, es wird gelacht.

      Habt ihr weitere Tipps gegen den Winterblues? Dann schreibt sie uns gerne in die Kommentare. 

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      Praktikum – ja, nein, vielleicht?

      Praktikum – ja, nein, vielleicht?

      Warum sind Praktika im heutigen Berufsalltag so vielseitig vertreten und erfreuen sich stetiger Beliebtheit? Was verleiht einem Praktikum das gewisse Etwas? Wir haben bei Ostendis diesen Schritt gewagt und einen Praktikumsplatz im Marketing geschaffen. Im Interview mit Svenja zeigen wir auf, wie sie ihr Praktikum bei uns erlebt und welche Erfahrungen und Learnings sie zurzeit macht. Warum sie uns als einen Haufen „verrückter Vögel“ bezeichnet, weshalb es garantiert nie langweilig wird und was sie an flachen Hierarchien schätzt? Viel Spass beim Lesen.😉

      Was machst du für ein Praktikum?

      Hauptsächlich Marketing mit Fokus auf Online-Marketing. Dazu gehören vor allem die Betreuung von Social Media und die damit verbundenen Aufgaben wie das Kreieren von Content oder Werbekampagnen. Aber auch Themen wie Kampagnenbetreuung, Newsletter, Webseitenauftritt, SEA-Unterstützung oder diverse Marktanalysen gehören dazu. Manchmal drehen wir ein Video oder gestalten personalisierte Briefmarken. Die Möglichkeiten scheinen endlos.😉

      Warum ein Praktikum?

      Ich finde ein Praktikum bietet einem die Möglichkeit verschiedene Geschäftsarten und Positionen in diversen Unternehmen kennenzulernen. Ausserdem kann ich bei einem Praktikum verschiedene Organisationsstrukturen beobachten und Unternehmensprozesse und -kulturen selbst kennenlernen. Zudem erhalte ich Einblick in verschiedene Branchen und Unternehmensgrössen, um diejenigen zu finden, die am besten zu meinen Anforderungen in Bezug auf Karriere und Lebensstil passen.

      Ein Praktikum gibt mir die Chance mein theoretisches Wissen und Kompetenzen direkt in die Praxis umzusetzen. Das zeigt mir gleich, welche Kompetenzen ich noch verbessern muss. Ich kann während meines Praktikums oftmals andere Mitarbeitende beobachten und so lernen, wie die benötigten Fähigkeiten eingesetzt werden, um Aufgaben erfolgreich und effizient zu erledigen.

      Ein Hochschulabschluss ist in einem Lebenslauf sicherlich von Vorteil. Berufserfahrung wird in der wettbewerbsorientierten Berufswelt aber auch immer wichtiger. Selbst für Einsteigerpositionen wird in den meisten Fällen Berufserfahrung verlangt. Ein Praktikum verschafft mir also genau diesen Vorteil gegenüber anderen Bewerbenden. Ich denke ausserdem, dass es Ziel von mir und den meisten Praktikant:innen ist, anschliessend eine Position im gewünschten Berufsfeld zu finden. Mit einem Praktikum kann ich einem Unternehmen zeigen, dass ich die Fähigkeiten und den Ehrgeiz für eine Einsteigerposition habe. Viele Unternehmen stellen gerne ehemalige Trainees ein, da diese schon etwas über das Unternehmen und die Position erfahren haben. Eine Win-win-Situation, wie ich finde.

        Gibt es besondere Momente?

        Als erstes fällt mir hier das Team ein. Wir arbeiten zwar viel im Homeoffice, aber wenn wir zusammen im Büro sind, wird zusammen gekocht und gegessen. Ich finde es sehr schön, dass ich auch neben meiner Arbeit mit meinem Team einen freundschaftlichen und entspannten Kontakt pflegen kann. Ausserdem sind wir ein Haufen verrückter Vögel, weshalb es garantiert nie langweilig zu und hergeht. 😉 Auch Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft habe ich bis jetzt als sehr angenehm erlebt. Stets ein offenes Ohr und eine Anlaufstelle bei Fragen, was kann man sich mehr wünschen? 

        Gibt es unerwartete Herausforderungen?

        Naja, von verschiedenen Grossunternehmen in ein umfunktioniertes Wohnhaus am schönen Hallwilersee zu wechseln und dort mit «nur» 12 Mitarbeitenden zu arbeiten, war am Anfang eine Herausforderung. Ich kann sagen, dass sowohl die Team- als auch die Unternehmensdynamik hier anders ist. Tritt man dem aber offen entgegen, so gewöhnt man sich sehr schnell daran und inzwischen kann ich es mir nicht mehr anders vorstellen. Ausserdem studiere ich berufsbegleitend an der Fachhochschule Nordwestschweiz, wo ich nächstes Jahr meinen Bachelor of Science in Psychologie abschliessen werde. Das erfordert eine hohe Selbstständigkeit und organisatorischen Können. Super finde ich, dass mich mein Team darin, wo immer möglich, unterstützt. Beispielsweise wird die Prüfungszeit freigeschaufelt und darf anschliessend in der vorlesungsfreien Zeit kompensiert werden.

        Hast du hilfreiche Tipps?

        Der Satz: «Communication is key.”, trifft es sehr schön, meiner Meinung nach. Traut euch, nachzufragen, euch Hilfe zu suchen oder auch einmal eure Meinung bekannt zu geben. Seid ehrlich, wenn ihr etwas nicht versteht oder etwas zu viel ist und seid offen für Rückmeldungen und Kritik. In einem Kleinunternehmen mit sehr flachen Hierarchien wie Ostendis ist dies genauso wichtig, wie in einem Grossunternehmen. Ich finde das ist für eine gute und zuverlässige Zusammenarbeit unerlässlich.

        Fazit bis jetzt?

        Ich habe in den letzten drei Monaten eine Vielzahl von Aufgaben erlebt, welche mir die Tiefe und Komplexität meines Berufsfeld aufzeigen. Wie bereits erwähnt, gibt es unzählige Möglichkeiten und jeder Tag ist ein wenig anders. Auch verändert sich das Berufsfeld mit fortschreitender Technik ständig. Es wird einem also garantiert nie langweilig, was ich persönlich super finde. Ausserdem ist es genau das Richtige, um sich kreativ auszutoben und sich knifflige Strategien auszudenken. Für mich hat es sich bis jetzt auf jeden Fall gelohnt! 😊

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        Candidate Experience in der Praxis

        Candidate Experience in der Praxis

        Wie schaffen Sie es, sich mit einer ansprechenden Candidate Experience hervor zu heben und für Kandidat:innen einen möglichst bewerberfreundlichen Rekrutierungsprozess zu gestalten?

        In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, warum die Candidate Experience so wichtig ist und wie Sie diese im Rekrutierungsalltag verbessern können. Denn qualifizierte und motivierte Mitarbeiter:innen sind das Herzstück von jedem Unternehmen und es lohnt sich deshalb in eine positive Kandidatenerfahrung zu investieren. 

        Was ist Candidate Experience?

        Das Zauberwort Candidate Experience bedeutet die Erfahrung, die ein Kandidat im Bewerbungsprozess sammelt. Dazu gehört die gesamte Kommunikation mit den Bewerbenden, der Auftritt im Bewerbungsgespräch wie auch der Umgang mit Absagen. Eine ausführliche Definition und die Abgrenzung zum zweiten Zauberwort Candidate Journey finden Sie im Blog Beitrag Definition Candidate Experience und Candidate Journey.

        Warum ist die Candidate Experience so wichtig?

        Ein einwandfreier Bewerbungsprozess spricht sich positiv herum. Dies passiert heute natürlich meist online, was die Sichtbarkeit zusätzlich erhöht. Auch Kandidat:innen, die Sie nicht eingestellt haben, empfehlen das Unternehmen oftmals weiter, wenn Sie eine positive Candidate Experience erlebt haben. Die Employer Brand des Unternehmens wird gestärkt und beeinflusst letztendlich das Unternehmensimage positiv.

        Eine positive Candidate Experience erzielt demnach zusammengefasst folgende Vorteile:

        • Kandidat:innen bleiben bis zum Schluss im Bewerbungsverfahren. Dadurch erhöht sich die Auswahl für Ihr Unternehmen.
        • Bewerber:innen empfehlen das Unternehmen unabhängig vom Ergebnis weiter.
        • Die Reputation des Unternehmens und das Image werden gestärkt. Dadurch kommen mehr qualifizierte Bewerbungen rein.
        • Verläuft die Candidate Experience für Bewerbende angenehm, verbessert sich das Ansehen der Marke – und damit auch die Markenwahrnehmung von Kunden.

        Praxistipps zur Verbesserung der Candidate Experience

        1. Sich beim eigenen Unternehmen bewerben
        Der einfachste Weg, um die eigene Candidate Experience zu testen: Schauen Sie sich den gesamten Bewerbungsprozess mal aus der Perspektive von Kandidat:innen an und bewerben Sie sich bei sich selbst.

        Dabei sollten Sie folgende Fragen mit Ja beantworten können:

        • Habe ich alle Informationen, die mich über das Unternehmen interessieren auf der Karriereseite gefunden?
        • Habe ich alle Informationen zusammen, um mich schnell und einfach zu bewerben?
        • Ist der Weg von der Stellenausschreibung über die Karriereseite bis zur Bewerbung konsistent?
        • Gibt es keine technischen Hürden?
        • Sind alle Seiten mobiloptimiert?
        • Muss ich kein langes und abschreckendes Formular ausfüllen?

        2. Analytics und KPIs 
        Einen weiteren Weg, sich eine Übersicht über den Stand des aktuellen Rekrutierungsprozesses zu verschaffen, bieten Kennzahlen. Vor allem Kennzahlen, die sich auf die Dauer des Bewerbungsprozesses beziehen, sind spannend und relevant. 

        Die wohl am meisten verbreitete Kennzahl ist die „Time-to-hire“. Weiter geben Zufriedenheitsraten oder Wiederbewerbungsquoten Aufschluss über den Zustand der Candidate Experience. Durch ein E-Recruiting-System kann die Schnelligkeit, resp. die Time-to-hire und die allgemeine Zufriedenheit im Rekrutierungsprozess enorm verbessert werden. 

        3. Transparenz im Bewerbungsprozess
        Lassen Sie Bewerber:innen nicht in der Luft hängen. Informationen sind für Kandidat:innen essenziell und sehr entscheidend, denn sie schaffen Vertrauen. Beispielsweise zu Beginn des Prozesses, ob sie sich überhaupt bewerben oder nicht. Lassen Sie Kandidat:innen zu jeder Zeit wissen, wo sie sich im Bewerbungsprozess befinden und geben ihnen die nächsten Schritte an. Folgende Massnahmen fördern beispielsweise die Transparenz:

        • Stellen Sie Bewerbenden Informationen über das Unternehmen und die Stelle zur Verfügung. Die Karriereseite und eine aussagekräftige Stellenbeschreibung gehören dabei zu den wichtigsten Touchpoints.
        • Verschicken Sie nach dem Eingang der Bewerbung ein Geduldschreiben, wenn möglich mit Angaben zu den nächsten Schritten inkl. Zeitspanne.
        • Der Versand der Einladung zum Bewerbungsgespräch erfolgt mit Informationen zum Ablauf des Gesprächs und zu den involvierten Personen.
        • Kommunizieren Sie nach einem Bewerbungsgespräch direkt die weiteren Schritte. Beispielsweise wenn noch weitere Interviews mit anderen Kandidat:innen stattfinden. Dann ist auf Seite der Bewerber:innen auch Verständnis da, wenn sie etwas länger auf ein Feedback warten müssen.
        • Versenden Sie freundliche Absagen an Kandidat:innen, die nicht in die engere Auswahl gekommen sind zügig. Bewerbende, die an einem persönlichen Bewerbungsgespräch waren, kontaktieren Sie am besten telefonisch und teilen ihnen Ihre Entscheidung mit.

        Wenn die Bewerber:innen über ihren aktuellen Stand informiert sind, sparen Sie sich auch die ständigen Nachfragen. Dies verschafft Ihnen wiederum Zeit und personelle Ressourcen. 

        4. Schnelligkeit im Bewerbungsprozess
        Schnelligkeit macht einen Grossteil einer positiven Candidate Experience aus. Mit einem Bewerbermanagement-System werden administrative Arbeiten minimiert und der Prozess wird massiv verschnellert. Das beginnt beim Zustellen der Bewerbung und zieht sich weiter bis zu einer Zu- oder Absage. 

        • Zustellung der Bewerbung
          Die Bewerbung muss Ihnen einfach zugestellt werden können. Am besten lassen Sie mehrere Bewerbungskanäle offen wie z.B. per Online-Formular und per E-Mail. E-Mail-Bewerbungen sind nach wie vor sehr beliebt, doch müssen Sie bei diesen unbedingt auf die Datenschutzrichtlinien achten. Wir beraten Sie gerne, falls Sie Fragen zum Thema Datenschutz (CH-DSG, EU-DSGVO) haben. 
        • Wichtiges zum Online-Formular
          Das Online-Formular muss übersichtlich und einfach aufbereitet sein. Bewerber:innen sollen nicht ihren ganzen Lebenslauf nochmals abtippen müssen. Der Ostendis CVdropper™ bietet beispielsweise ein sehr bewerberfreundliches „Bewerbungsformular“, das einer E-Mail-Bewerbung sehr nahe kommt. Datenschutzrichtlinien werden dabei zu 100% eingehalten.
          Zudem können die Dokumente per Drag & Drop schnell und sicher hochgeladen werden.
        • Bewerberkommunikation
          Die Kandidat:innen erwarten nach der Zustellung der Bewerbung eine Bestätigung – denn Hand aufs Herz – wir möchten doch alle bestätigt bekommen, dass die Bewerbung auch wirklich angekommen ist. Das vermittelt den Bewerbenden Sicherheit und ein positives Gefühl. Mit einem E-Recruiting-System können Eingangsbestätigungen automatisiert, personalisiert und sogar zeitversetzt verschickt werden. Dadurch sparen Sie sich einiges an Copy- and Paste-Arbeiten und Ihnen geht bestimmt kein Bewerber durch die Lappen. Das gleiche gilt für die weitere Kommunikation wie Einladungen, erneute Geduldschreiben oder Absagen.
        • Auskunft während des ganzen Prozesses
          Falls Bewerbende sich bei Ihrem Unternehmen erkundigen, sollten alle Mitarbeiter:innen der Personalabteilung Auskunft geben können. Mit einem Bewerbungsmangement-Tool sind alle Daten zentral an einem Ort und somit kann das ganze Team kompetent Auskunft geben oder die Anfrage entsprechend an die zuständige Person weiterleiten. Das wirkt auf die Kandidat:innen sehr professionell und vermittelt Vertrauen.

        5. Reputation – stärken Sie Ihr Unternehmensimage

        Bei der Suche nach neuen Mitarbeiter:innen spielt der Ruf Ihres Unternehmens eine zentrale Rolle. Je besser dieser ist, desto einfacher finden Sie die nötigen Fachkräfte, denn Stellensuchende tauschen sich heute online intensiv über ihre Bewerbungserfahrungen aus.

        Eine E-Recruiting-Lösung wie Ostendis unterstützt Sie bei der professionellen Kommunikation mit Stellensuchenden. Diese fühlen sich dadurch ernst genommen, was zu positiven Bewertungen Ihres Unternehmens auf Bewertungsplattformen wie z.B. Kununu führt.

        6. Absagen – eine Chance für Ihr Personalmarketing

        Eine freundliche Absage bleibt besser in Erinnerung, als ein Unternehmen, das sich nie wieder gemeldet hat. Nach einem Bewerbungsgespräch sollte eine Absage immer telefonisch und mit einem entsprechenden Feedback erfolgen. Zum Thema „Absagen“ werden wir einen weiterführenden Blog Artikel verfassen.

        Candidate Experience mit Ostendis

        Bei Ostendis legen wir grossen Wert auf eine positive Candidate Experience und einen einwandfreien, bewerberfreundlichen Rekrutierungsprozess. So bieten wir beispielsweise ein Multiposting Tool, mit dem Sie Stellenanzeigen im Unternehmensdesign gestalten und damit Kandidat:innen mit einem professionellen Look überzeugen. Die Inserate sind SEO- und mobiloptimiert und können per Mausklick auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht werden. Gemäss Feedback von unseren Kunden erhöht sich dadurch die Anzahl an qualifizierten Bewerbungen.

        Mit unserer Recruiting Software dauert die Zustellung einer Online-Bewerbung nicht länger als 1 Minute. Das Formular ist extrem einfach aufgebaut und die Dokumente können per Drag & Drop nur in ein Feld gezogen werden.

        Kandidat:innen erhalten nach dem Absenden eine automatische und personalisierte Eingangsbestätigung, die auch zeitversetzt (z.B. nach 1 Stunde nur zu Geschäftsöffnungszeiten) verschickt werden kann. Ihre Kandidat:innen sind während des gesamten Bewerbungsprozesses einfach über den aktuellen Status informiert. Reduzieren Sie mit einer E-Recruiting-Lösung den administrativen Bearbeitungsaufwand und gewinnen Sie dadurch mehr Zeit für den Kern der Sache – den Menschen! Mehr Infos finden Sie hier

        Das Thema Candidate Experience ist sehr umfangreich und ein stetiger Prozess. Doch für das Recruiting von Fachkräften ist es entscheidend, dass Sie sich damit auseinander setzten und die Bewerber:innen wie Kunden behandeln. So bleiben Sie konkurrenzfähig und wirken dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegen. 

        Haben Sie Fragen oder Ergänzungen? Dann schreiben Sie uns gerne in die Kommentare. 

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